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Altenhoff/Oberließen verpassen Qualifikation für Olympische Jugend-Winterspiele

Cielaszyk Zweite in Altenberg


Altenberg/Winterberg.
(Bü) Henrik Altenhoff und Matteo Oberließen haben ihr großes Ziel leider nicht erreicht. Der Rennrodel-Doppelsitzer vom BRC Hallenberg unterlag in einer letzten, internen Selektion Moritz Jäger/Valentin Steudte (Zella-Mehlis/Suhl) und verpasste damit die Qualifikation für die Olympischen Jugend-Winterspiele (YOG), die vom 9. bis 22. Januar 2020 in Lausanne (Schweiz) stattfinden.

Das alles entscheidende Ausscheidungsrennen wurde im Rahmen des Ersten von zwei Junioren-Weltcups in Altenberg ausgetragen. Hier landeten die Sauerländer auf dem elften und letzten Platz, während die Thüringer Sechste wurden. Der Zeitrückstand auf ihre Rivalen betrug nach zwei Durchgängen üppige 1,389 Sekunden. „Es lief gar nicht gut. Schlechte Startzeiten, Fahrfehler an denselben Stellen – das waren die beiden schlechtesten Läufe, die Henrik und Matteo in dieser Woche in Altenberg absolviert haben. Vielleicht waren ihre Nerven doch nicht stark genug“, analysierte Landestrainerin Katja Haupt.

Einen Tag später, als der Druck weg war, sah es deutlich besser aus. Mit erneut schlechten Starts, jedoch ohne grobe Fahrfehler kam am Ende Rang acht heraus, 0,309 Sekunden hinter den fünftplatzierten Jäger/Steudte. Beide Weltcup-Rennen gewannen Max Ewald/Jakob Jannusch (Suhl/Sonneberg).

Aber auch ohne die angestrebte YOG-Teilnahme haben die beiden 16-Jährigen Altenhoff und Oberließen in dieser Saison noch attraktive Ziele. Ende Januar/Anfang Februar 2020 stehen Junioren-Weltcup und -EM auf der Heimbahn in Winterberg auf dem Programm, Ende Februar 2020 die Junioren-WM in Oberhof.

Ihre ein Jahr jüngere Vereinskollegin Melina Cielaszyk überzeugte auf der Bahn im Osterzgebirge als Zweite des Jugend-A-Weltcups – selbst wenn einige starke Konkurrentinnen in den Junioren-Weltcup gewechselt waren. Nach dem ersten 

Durchgang führte sie sogar mit 0,063 Sekunden Vorsprung vor Juliana Tunytska, doch mit der nur fünftbesten Zeit des zweiten Laufs wurden daraus 0,221 Sekunden Rückstand auf die Ukrainerin. Hinter Daria Olesik (Russland/+ 0,655) belegten Melina Fischer (Zwickau/+ 0,739) und Alina Bräutigam (Sonneberg/+ 0,745) die Positionen vier bzw. fünf. „Beide Fahrten waren gut. Im zweiten Durchgang hat Melina durch den schlechteren Start an Schwung eingebüßt“, zeigte sich Trainerin Haupt zufrieden.

Melina Cielaszyk darf sich ebenfalls noch auf einen großen Heimauftritt in der VELTINS-EisArena freuen – das Jugend-A-Weltcup-Finale am 1. Februar 2020.

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