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Christopher Weber fährt mit Johannes Lochner auf WM-Platz acht

Hoffnungen auf Medaille im Vierer wächst

 

Whistler/Winterberg. (Bü) Nur eine Woche nach seinem hervorragenden Comeback im Weltcup wollte Bob-Anschieber Christopher Weber vom BSC Winterberg mit Pilot Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) auch bei den Weltmeisterschaften im kanadischen Whistler auf Medaillenkurs gehen.

Zumindest im kleinen Schlitten klappte das noch nicht, nach vier Läufen auf der schnellsten Bahn der Welt landeten die beiden auf Platz acht. Diesen Rang belegten Lochner und der bei einem Sturz Anfang Januar in Altenberg an der Schulter verletzte Weber nach zweimal der achtbesten Laufzeit schon am Ende des ersten Tages. In der zweiten Halbzeit ließen sie dann zunächst das sechst- und schließlich das neuntbeste Ergebnis folgen. Insgesamt betrug der Rückstand auf die siegreichen Favoriten Francesco Friedrich/Thorsten Margis (BSC Sachsen Oberbärenburg/SV Halle) 1,51 Sekunden. Den Kanadiern Justin Kripps/Cameron Stones verhalf auch ein Bahnrekord im ersten Durchgang nicht zum Heimerfolg, doch sie holten Silber vor Nico Walther/Paul Krenz (Oberbärenburg/Mitteldeutscher Sportklub Magdeburg).

Trotz aller Ambitionen war bereits im Training der Zweier absehbar gewesen, dass es für Lochner/Weber schwer werden würde. Im Rennen konnten sich der 28-jährige Pilot und sein ein Jahr jüngerer Anschieber zwar deutlich steigern, aber das Fazit blieb durchwachsen. „Ich habe zu viele Fahrfehler und komme mit dem Bob noch nicht so klar auf der Bahn“, räumte Lochner nach dem ersten Tag ein, während er am Ende des Wettbewerbs etwas ratlos wirkte: „Die Läufe heute waren aus meiner Sicht eigentlich sehr gut, warum wir trotzdem nicht schnell waren, kann ich nicht erklären.“

Schnell waren sie zumindest am Start, hier sprangen bei den Zeiten die zweite, zweimal die dritte und die vierte Position heraus. Doch dann folgten die Probleme auf der schwierigen Anlage. Gleichwohl ist der Traum von einer WM-Medaille für Christopher Weber noch längst nicht ausgeträumt. Im Viererbob werden sie am nächsten Wochenende wieder angreifen. „Die Knackpunkte sitzen jetzt. In sechs Trainingsläufen wollen wir uns richtig auf die Bahn einschießen“, stellte sein Pilot in Aussicht.

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