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Christopher Weber feiert in Calgary hervorragendes Comeback

Annika Drazek und Mariama Jamanka jubeln über Gesamtweltcup


Calgary/Winterberg.
(ske) Die WM-Generalprobe ist geglückt: Annika Drazek (BSC Winterberg) hat gemeinsam mit Pilotin Mariama Jamanka (BRC Thüringen) das letzte Zweierbob-Rennen der Saison in Calgary/Kanada und damit auch den Gesamtweltcup gewonnen. „Das ist mega geil“, freuten sich die beiden nach dem Triumph in Calgary, den sie vor den Amerikanerinnen Elena Meyers Taylor/Lauren Gibbs (+ 0.31) und Stephanie Schneider/Ann Christin Strack (Sachsen Oberbärenburg/Stuttgart + 0,42) einfuhren. Anna Köhler (BSC Winterberg) war krank und konnte mit Vereinskollegin Leonie Fiebig nicht starten. Den Gesamtweltcup gewannen Jamanka/Drazek (1712 Punkte) vor Schneider/Strack (1596) und Meyers Taylor (1470). Anna Köhler landete mit 1304 Punkten auf dem fünften Platz.

Ein hervorragendes Comeback feierte Anschieber Christopher Weber vom BSC Winterberg: Gemeinsam mit Johannes Lochner (Stuttgart) wurde er Dritter hinter Francesco Friedrich/Thorsten Margis (Sachsen-Oberbärenburg/Halle) sowie den Zeitplatzierten Kripps/Sommer aus Kanada. Weber war Anfang Januar im Weltcup in Altenberg mit Lochner schwer gestürzt und hatte sich schwere Hautverletzungen zugezogen, die auch operiert wurden. Rechtzeitig zum Saisonfinale ist Weber, der als „hart im Nehmen“ gilt, wieder fit. Sein Ziel: Eine Medaille im Zweier- und Viererbob bei der WM in Whistler, die nächste Woche beginnt. Als Topfavorit gilt Francesco Friedrich, der im Zweierbob alle Saison-Rennen gewonnen hat.

Eine Medaille peilen auch Jamanka und Drazek an: „Wir gehen gut vorbereitet in die WM-Rennen von Whistler“, betonte Jamanka. „Es werden aber zwei anstrengende Renntage. Wir dürfen nicht nachlassen.“ Bei der letzten WM 2017 am Königssee landeten Jamanka und Drazek auf dem vierten Platz, ein Jahr zuvor war Drazek mit Anja Schneiderheinze in Igls Weltmeisterin geworden. 

Auf eine gute WM-Platzierung in Whistler hoffen auch Anna Köhler und Leonie Fiebig. Die WM-Teilnahme ist für Anna Köhler der zweite ganz große Höhepunkt ihrer Karriere nach den Olympischen Spielen von PyeongChang 2018.

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