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„Ein überragendes Wochenende für den NWBSV“

Junioren-Weltmeisterin Rosenthal holt zwei Goldmedaillen Auch Gold für Gerloff und Silber für Cielaszyk


Winterberg.
(ske) Hans-Jürgen Köhne und Alois Schnorbus brachten es treffend auf den Punkt: „Für den Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverband war es ein überragendes Wochenende“, sagten die beiden Vizepräsidenten des NWBSV nach dem 5. FIL Junioren- und A-Jugend Weltcup Rennrodel in der VELTINS-EisArena in Winterberg. „Diese Erfolge sprechen für die hervorragende Nachwuchsarbeit an unserem Stützpunkt.“

In der Tat: Die 18-jährige Cheyenne Rosenthal (BSC Winterberg) gewann in souveräner Manier den Einsitzer-Wettbewerb der Juniorinnen vor Jessica Degenhardt (+0.366 Sekunden) und gehörte auch der siegreichen deutschen Teamstaffel an, die zum Abschluss den Mannschafts-Wettbewerb gewann. „Cheyenne war in großer Form und hat nachdrücklich ihren Junioren-WM-Titel von Igls bestätigt“, betonte Landestrainerin Katja Haupt. „Schon im Training hat sich das angedeutet.“

Am Samstagabend wurde Cheyenne in ihrem Heimatort Winterberg-Silbach gebührend gefeiert. Die Dorfgemeinschaft bereitete ihr einen gebührenden Empfang. „Darüber habe ich mich sehr gefreut“, meinte die Rennrodlerin. Zu Gast war auch Steffen Wöller, der B-Trainer der deutschen Nationalmannschaft, der wegen des Empfangs vorzeitig vom Weltcup in Oberhof zurück ins Sauerland gereist war. „Cheyenne ist zielstrebig und wird ihren Weg gehen. Sie hat sich auch durch Rückschläge nicht beirren lassen.“

Für einen weiteren Glanzpunkt sorgten auch Sophie Gerloff (BSC Winterberg) und Melina Cielaszyk (BRC Hallenberg). Gerloff gewann die Konkurrenz der weiblichen Jugend A, Cielaszyk sicherte sich die Silbermedaille. „Sophie hat mit ihren 16 Jahren erneut ihre Klasse bewiesen. Für die ein Jahr jüngere Melina war es der erste Weltcup-Einsatz. Da kann man nur gratulieren“, erklärte eine glückliche Katja Haupt.

Bei den Doppelsitzern der männlichen Jugend A belegten Henrik Altenhoff und Matteo Oberliessen (beide BRC Hallenberg) den fünften Platz. Gegenüber dem letzten Weltcup in St. Moritz steigerten sie sich um einen Rang.

 Ausrichtender Verein war wie immer bei Rennrodel-Veranstaltungen der BRC Hallenberg, der den Weltcup bestens durchführte. „Es hat alles geklappt“, betonte BRC-Chef Hans-Jürgen Köhne. „Auch das Wetter stimmte.“

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