Medien

Presse, Galerien, Downloads und Akkreditierungen

Jacqueline Lölling auf undankbarem vierten WM-Platz:

„Ärger und Enttäuschung sind die Gefühle, die überwiegen, ich bin nicht richtig in den Wettkampf reingekommen“


Altenberg/Winterberg.
(ske) Es war nicht, wie erhofft, „ihre WM“ auf einer Bahn, die sie mag und normalerweise auch beherrscht. Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland) belegte bei der BMW IBSF Bob & Skeleton WM in Altenberg den undankbaren vierten Platz – satte 1:39 Sekunden hinter Tina Hermann (WSV Königssee), die nach einem sensationellen vierten Lauf ihren dritten WM-Titel im Skeleton gewann und die Schweizerin Marina Gilardoni noch abfing. Bronze ging an die Österreicherin Janine Flock. Sophia Griebel wurde Sechste. Ekaterina Nikitina (Russland) landete auf Rang fünf.

Lölling, die in dieser Saison den Gesamtweltcup gewonnen hat, war nach dem vierten Lauf sehr enttäuscht: „Ärger und Enttäuschung sind die Gefühle, die überwiegen. Ich freue mich natürlich für Tina und die anderen, sie haben alle einen guten Job gemacht. Ich bin einfach nicht richtig in den Wettkampf reingekommen. Ich weiß, dass ich mehr kann. Deshalb bin ich sehr enttäuscht über den vierten Platz, ausgerechnet beim Höhepunkt der Saison. Es ist meine eigene Schuld.“

Inder Tat: Im vierten Lauf hatte Lölling noch die Chance auf Bronze. Doch ein schwerer Fehler in der Kurve kurz vor dem Omega brachte sie um Tempo und um die große Chance, doch noch aufs begehrte Podium zu gelangen. „Den dritten Platz habe ich ein wenig verschenkt“, sagte sie im ARD-Interview. Insgesamt waren die beiden Wettkampftage „gebraucht“. Nach dem ersten Lauf lag sie auf Rang sieben, nach dem zweiten auf Rang fünf – 1,11 Sekunden hinter der Führenden Gilardoni. Im dritten Lauf verbesserte sie sich auf den vierten Platz, den sie dann nicht mehr toppen konnte. Auch die Startzeiten, dreimal 5,78 und im vierten Lauf 5,76 Sekunden, entsprachen nicht ihren Erwartungen. 

Archiv

Ältere Meldungen finden Sie in unserem Archiv

Zurück