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Jacqueline Lölling gewinnt in Lake Placid zeitgleich mit der großen Rivalin Elena Nikitina


Lake Placid/Winterberg.
(Bü) Welch eine Dramatik. Der Skeleton-Weltcup in Lake Placid hatte gleich zwei Siegerinnen – und eine davon hieß Jacqueline Lölling. Nach zwei Läufen auf der anspruchsvollen Bahn im US-Bundesstaat New York war die für die RSG Hochsauerland startende 24-Jährige in 1:50,59 Minuten auf die Hundertstelsekunde zeitgleich mit Elena Nikitina. Mit deutlichem Rückstand Dritte wurde die Amerikanerin Kendall Wesenberg (+ 0,51 Sekunden).

 Im ersten Durchgang war die Russin zwei Zehntel schneller, im zweiten Lauf drehte die Brachbacherin den Spieß exakt um. Am Start war sie in 5,51 und 5,44 Sekunden um 40 Hundertstel bzw. 34 Hundertstel langsamer als Nikitina, also machte die „Speed-Queen des unteren Streckenabschnitts“ im entscheidenden zweiten Durchgang in der Bahn mehr als eine halbe Sekunde gut. Darauf wies sie nach dem spannenden Duell mit der großen Rivalin auch selbstbewusst hin: „Es war ein schönes Rennen. Ich bin sehr zufrieden. Am Startvorsprung hängt es noch, meine Fahrten waren definitiv besser. Aber Elena Nikitina ist und bleibt eine harte Nuss.“

 Auf jeden Fall gelang es der Olympia-Zweiten von PyeongChang 2018, sich mit Lake Placid anzufreunden, wo sie in der Vorsaison nur Achte geworden war. Bundestrainer Dirk Matschenz sprach gar von einer Rehabilitierung und schloss dabei Sophia Griebel (Suhl/+ 0,71) und Tina Hermann (Königssee/+ 0,82) mit ein, die diesmal Fünfte bzw. Sechste wurden und vor gut einem Jahr auf den Plätzen 23 bzw. 10 gelandet waren.

 Auf der letzten Weltcup-Station im kanadischen Calgary stehen am nächsten Wochenende gleich zwei Wettbewerbe auf dem Programm. Zunächst wird am Freitag das in Königssee wegen der Schneemassen ausgefallene Rennen nachgeholt, bevor dann am Samstag das Weltcup-Finale steigt. Lölling hat bei nur 43 Punkten Rückstand auf Nikitina nach wie vor gute Chancen, ihren Triumph.

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