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Robin Geueke/David Gamm sowie Cheyenne Rosenthal sind mit den Plätzen sechs und acht im Weltcup-Finale zufrieden


Königssee/Winterberg.
(Bü) Platz sechs für Robin Geueke/David Gamm, Rang acht an Cheyenne Rosenthal – die Rennrodel-Asse des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV) zeigten sich mit ihren Ergebnissen beim Weltcup-Finale am Königssee zufrieden.

Der Doppelsitzer vom BSC Winterberg befand sich nach dem ersten Lauf an Position fünf und büßte mit der sechstbesten Zeit des zweiten Durchgangs noch einen Platz ein. In 1:41,169 Minuten lagen der 27-jährige Geueke und der zwei Jahre jüngere Gamm schließlich um 1,392 Sekunden hinter Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl), die vor Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee/+ 0,266) siegten. Damit sicherten sich Eggert/Benecken ebenfalls den Gesamt-Weltcup vor den ewigen Rivalen Wendl/Arlt. Das Doppel aus dem Hochsauerland blieb in diesem Klassement auf Rang sechs, lediglich einen Punkt hinter Oskars Gudramovics/Peteris Kalnins (Lettland/+ 1,855), die zum Abschluss des Winters Zehnte wurden.

„Wir haben die letzten zwei Trainingsläufe auf die Seite gelegt im Labyrinth, da muss man auch erstmal wieder geradeaus fahren. Wir haben zwei gute Durchgänge gehabt. Im zweiten nochmals am Start gesteigert, aber dann ist man vielleicht ein bisschen zu sicher unterwegs, um ganz vorne angreifen zu können. Aus den Fehlern lernen für das nächste Jahr und besser machen“, erklärte Geueke. Sein Hintermann Gamm ergänzte zur Saisonbilanz: „Die Grundtendenz stimmt. Nach ganz vorne fehlt natürlich immer noch etwas und das wollen wir jetzt im Sommer aufarbeiten.“

Vereinskollegin Rosenthal, als Dritte des Nationencups qualifiziert, legte zweimal die achtbeste Laufzeit hin und war in der Endabrechnung mit 1:41,999 Minuten um 0,523 Sekunden langsamer als Anna Berreiter (Berchtesgaden), die vor Julia Taubitz (Oberwiesenthal/+ 0,078) triumphierte. Elfte wurde Weltcup-Debütantin Jessica Degenhardt (Altenberg/+ 0,642). Mit Position zwei schnappte Taubitz der Russin Tatyana Ivanova (+ 0,414), die am Königssee Sechste wurde, noch den Erfolg im Gesamt-Weltcup weg. Hier arbeitete sich die 19-jährige Rosenthal wieder auf Platz zehn vor. Sie war mit dem Abschneiden im Weltcup-Finale einverstanden: „Es ist eine meiner besten Platzierungen in diesem Winter.“

Danach blickte die Sportsoldatin schon wieder voraus: „Ich hoffe, dass ich mich in der nächsten Saison wieder für den Weltcup qualifizieren kann.“ Unerwartet schnell ins Team gerutscht war sie, weil die Stars Natalie Geisenberger und Dajana Eitberger eine Babypause einlegen. Beide verfolgten die Vorstellung ihrer jungen Nationalmannschafts-Kollegin vor Ort: Die eine hochschwanger, die andere mit dem vor gut einer Woche geborenen Sohn Levi.“

 

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