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Silber für Lölling in einem historischen Wettkampf

Skeleton-WM: Gassner „superhappy“ über Rang 7


Whistler/Winterberg.
(ske) Es war das dritte Edelmetall für eine Athletin des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV) bei der IBSF Bob- und Skeleton-WM im kanadischen Whistler: Nach Gold für Annika Drazek (BSC Winterberg) im Zweierbob und Anna Köhler (BSC Winterberg) im Team-Wettbewerb gewann Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland) Silber im Skeleton hinter Tina Hermann (WSV Königssee) und vor Sophia Griebel (RT Suhl). Das hervorragende Abschneiden des NWBSV wurde durch den siebten Platz von Alexander Gassner (BSC Winterberg) bei den Skeleton-Herren abgerundet: „Ich bin superhappy.“

Das Rennen der Damen entwickelte sich zu einem historischen Wettkampf. In der 19-jährigen Geschichte der Skeleton-Damen gab es bisher noch nie einen Dreifach-Erfolg einer Nation. „Es war ein schönes Rennen für mich“, sagte Jacqueline Lölling nach den vier Läufen. „Ich bin zufrieden.“ Am Ende lag Lölling 0.38 Sekunden hinter Hermann. Im letzten Lauf stellte Lölling mit 53,10 Sekunden einen neuen Bahnrekord auf. „Bei mir hat im letzten Lauf noch einmal alles geklappt. Wir haben alle drei auf Augenhöhe gekämpft. Am Ende hat Tina verdient gewonnen.“ Jetzt freut sich Lölling auf ihr Zuhause und „die Regeneration in der Heimat“.

Bei den Herren lag Alexander Gassner als Siebter 2.08 Sekunden hinter Weltmeister Martins Dukurs, der vor dem Russen Nikita Tregubow und Olympiasieger Sungbin Yun (Südkorea) gewann. Christopher Grotheer (BRC Thüringen) belegte einen klasse vierten Platz. Axel Jungk (BSC Sachsen-Oberbärenburg) enttäuschte mit Platz 10, Youngster Felix Keisinger (Königssee) belegte Rang 13. Gassner, erst im letzten Moment ins WM-Team berufen, war also zweitbester Deutscher und „superhappy“ über den siebten Platz. Bereits nach zwei Läufen war er Siebter. „In den beiden letzten Durchgängen konnte ich mich steigern, es waren gute Fahrten.“ Nur mit den Startzeiten haderte er: „Am Start hat mir noch ein bisschen gefehlt.“ Auch Gassner freut sich jetzt auf die Auszeit. „In der neuen Saison will ich wieder voll angreifen.“

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