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Silberrang für Lölling beim Weltcup am Königssee

Gassner fehlen zwei hundertstel Sekunden zu Bronze


Königssee/Winterberg.
(ske) Das waren gute Ergebnisse für den Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverband (NWBSV): Beim IBSF Bob & Skeleton Weltcup am Königssee belegte Skeleton-Pilotin Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland) den zweiten Platz, Alex  Gassner (BSC Winterberg) erreichte den fünften Rang, zwei hundertstel Sekunden fehlten zu Bronze. „Mein erster Lauf war heute definitiv nicht das, was ich kann. Da habe ich ein bisschen verschenkt“, sagte Lölling nach ihrem zweiten Platz hinter Tina Hermann (WSV Königssee). „Es waren heute schwierige Bedingungen auf hartem Eis. Glückwunsch an Tina für den Bahnrekord. Jetzt haben wir uns abgewechselt.  Vor einer Woche in Igls habe ich Tinas Bahnrekord geholt, heute hat sie meinen in Königssee geholt.“ 

Nach dem ersten Lauf mit einem guten Start (5,12 Sekunden) hatte Lölling auf dem dritten Rang gelegen, 0,09 Sekunden hinter der führenden Hermann. „Der Start war sehr gut, unterwegs habe ich an Zeit eingebüßt, im Kreisel hat es nicht richtig gepasst“, so Lölling. Im zweiten Durchgang fuhr die Brachbacherin voll auf Angriff und landete schließlich auf dem Silberrang. Tina Hermann stellte einen neuen Bahnrekord (51,24) auf und gewann ihr Heimrennen am Königssee mit einem Vorsprung von 0,18 Sekunden. Die Russin Elena Nikitina wurde Dritte, Sophia Griebel (RT Suhl) Siebte. 

Mit dem zweiten Platz baute Lölling die Führung im Gesamtweltcup vor der Österreicherin Janine Flock weiter aus. Mit St. Moritz und Sigulda stehen noch zwei Weltcup-Rennen auf dem Programm. „Mein Ziel ist es, im gelben Leibchen zu bleiben.“

Im Rennen der Herren lag Gassner nach dem ersten Durchgang (Start 4,77, Laufzeit 50,48) auf Rang sechs. Im zweiten Lauf steigerte sich der Winterberger deutlich (4,74 und 50,20), erreichte die drittbeste Zeit und belegte im Gesamtklassement den fünften Platz. Zwei hundertstel Sekunden fehlten zum Bronzerang, den Felix Keisinger (WSV Königssee) auf seiner Heimbahn nach einer überragenden Vorstellung im zweiten Lauf  vor Axel Jungk (Sachsen Oberbärenburg + 0,01) erreichte. „Der zweite Lauf war ok. Die Abstände waren sehr eng“, meinte Gassner. „Ein solches Rennen wollen die Zuschauer sehen. Ich hoffe, dass es beim nächsten Weltcup in St. Moritz ein wenig besser klappt.“ Den Weltcup gewann der Russe Alexander Tretjakov vor dem Koreaner Sungbin Yun.

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